Heimatschutz
Heimatschutz ist ein Aufgabenbereich der Bundeswehr, der den Schutz Deutschlands und seiner kritischen Infrastruktur (wie Kraftwerke, Brücken, Verkehrswege) im Inland sichert, vor allem durch Reservisten in speziellen Heimatschutzkompanien, um die aktive Truppe bei Landesverteidigung, Krisen (z.B. Naturkatastrophen, Pandemien) und Terrorlagen zu unterstützen. Es geht um Aufgaben innerhalb Deutschlands, die von der Sicherung militärischer Anlagen bis zur Hilfe bei zivilen Notfällen reichen, und ist ein wichtiger Teil der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge.
Ziele und Aufgaben:
- Landesverteidigung: Sicherung und Schutz der eigenen Heimat vor feindlichen Angriffen, Sabotage oder Cyberangriffen, um die Versorgung der Truppe und Bevölkerung zu gewährleisten.
- Krisenbewältigung (Amtshilfe): Unterstützung ziviler Behörden bei Naturkatastrophen (Hochwasser, Schneekatastrophen), Großbränden, Pandemien oder Terrorlagen.
- Schutz kritischer Infrastruktur: Bewachung und Sicherung lebenswichtiger Anlagen.
Organisation:
- Heimatschutzdivision: Seit 2025 werden die Heimatschutzkräfte zentral in der Heimatschutzdivision gebündelt und den Heimatschutzregimentern unterstellt.
- Heimatschutzkompanien (HSchKp): Bestehen hauptsächlich aus Reservisten und sind regional verankert (Regionalitätsprinzip).
Einsatzmöglichkeiten (für Bürger):
- Freiwilliger Wehrdienst: Auch Ungediente können durch Vollzeitausbildung oder parallel zum Zivilleben in den Heimatschutz einsteigen.
- Regionalitätsprinzip: Reservisten werden möglichst in ihrem Heimat-Bundesland eingesetzt, um die Motivation zu stärken.
Zusammenfassend: Der Heimatschutz der Bundeswehr ist eine wachsende Kraft, die sicherstellt, dass Deutschland auch in Krisenzeiten oder bei Verteidigungsaufgaben im Inland handlungsfähig bleibt, indem er die aktive Truppe entlastet und zivile Stellen unterstützt.
